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Geschichte und Kultur

Happy Birthday Barbados: 50 Jahre Unabhängigkeit

Happy Birthday Barbados: 50 Jahre Unabhängigkeit
By The Telegraph - Laura Draper JAN 22,2016 @ 00:00 AM

In 2016 wird Barbados ein goldenes Jahr erleben – es feiert 50 Jahre Unabhängigkeit – und die Insel ist gut gerüstet und bereit, zur Feier dieses bedeutenden Jahrestages in den nächsten 12 Monaten zahlreiche Veranstaltungen zu genießen.

Barbados ist eine kleine karibische Insel – 267 km2 mit einer Einwohnerzahl von weniger als 300.000 Menschen. Nachdem sich im Jahr 1627 Engländer in Holetown angesiedelt hatten, blieb es bis zu seiner Unabhängigkeit am 30. November 1966 eine britische Kolonie.

Seitdem wird der 30. November jedes Jahr auf besondere Weise gefeiert. Der Unabhängigkeitstag ist ein nationaler Feiertag, und wenn dies auch der offizielle Tag der Feierlichkeiten ist, finden den ganzen November hindurch Unabhängigkeitsfeiern statt. Dazu gehören Sportwettbewerbe, Jahrmärkte, Gemeindefeste und Gottesdienste – all die Dinge, die unsere wundervolle Insel Barbados ausmachen.

Im Vorfeld der nationalen Unabhängigkeit haben Briten und Barbadier eine enge und freundschaftliche Beziehung aufgebaut – so ist es kein Wunder, dass die Insel immer noch als Klein-England bezeichnet wird.

Das Rechtssystem ist britisch, ebenso das Schulsystem – und man fährt auf der linken Seite der Straße ...

Wer seinen Geschmacksnerven einen Höhenflug gönnen möchte, für den ist Barbados ein Geschenk

Auch eine Reihe von Ortsnamen haben einen Bezug zu Großbritannien, darunter Christ Church (am südlichen Ende der Insel), Clapham (in der Gemeinde St. Michael) sowie das weltberühmte Stadion Kensington Oval, das sich in der Hauptstadt Bridgetown befindet.

Der barbadische Akzent wurde in der Tat stark beeinflusst von West Country-Dialekten aus Devon und Somerset sowie von jenen aus Irland.

Einer der Hauptgründe für die Faszination, die von Barbados ausgeht, ist die harmonische Mischung der Kulturen, aus der das reiche kulturelle Erbe hervorgegangen ist, das Besucher wie Einheimische heute genießen.

Im 17. Jahrhundert war Barbados von Engländern, Schotten, Walisern und Iren besiedelt sowie einer großen Zahl Spaniern und Portugiesen und einer kleinen Gemeinschaft von Franzosen und Niederländern.

2011 wurde die Hauptstadt Bridgetown und das historische Garnisonsgelände Garrison zum Unesco Weltkulturerbe ernannt. Es wird als bedeutendes Beispiel britischer Kolonialarchitektur bezeichnet - mit einer gut erhaltenen Altstadt, die aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stammt.

Die Einheimischen sind ebenso stolz auf die nahe gelegene Militärgarnison, zu der eine Reihe historischer Gebäude gehören.

Auf eines versteht man sich auf der Insel richtig gut: das Feiern. Seit den frühen Zeiten der Kolonisierung brachten die verschiedenen Gruppen, die sich in Barbados ansiedelten, unterschiedliche Sitten und Gebräuche ihrer Gesellschaften und Kulturen mit ein, und viele Feste spiegeln diesen Kulturmix wider. Alle und jeder macht mit – von Musikern über Artisten und Tänzer bis zu Sportlern und Chefs.

Zu den international bekannt gewordenen Festivals gehört das "Crop Over". Traditionell bekannt als "Harvest Home" – früheste Aufzeichnungen gehen bis ins späte 18. Jahrhundert zurück – war das Festival eine Zeit, um das Einbringen und Bewirtschaften der Ernte zu feiern.

Harvest Home unterschied sich in vielen Dingen von der englischen Version des Erntedankfestes und verknüpfte die englischen Feiern mit Schlemmen und Tanzen mit den afrikanischen Traditionen des Stelzentanzes und lebhaften Trommelns.

Da das Crop Over so tief mit der Geschichte von Barbados verwurzelt ist, wird es häufig als die bedeutendste und längste Feier von allen angesehen.

Es beginnt mit einer Eröffnungsgala im Juni und erreicht am ersten Montag im August seinen Höhepunkt mit der Grand Kadooment Day Parade – jedoch spürt man während der gesamten Feierlichkeiten an jeder Ecke den barbadischen Charme und die Ausgelassenheit.

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